Scheinbergspitze 01.01.2019

Neujahrsskitour auf die Scheinbergspitze - so kann das neue Jahr starten...
Morgens um 9 war ich am Parkplatz, alleine, der einzige Wagen. Etwas verwirrt, da ich damit nicht gerechnet hatte. Normalerweise stürmen Massen auf diesen Berg. Nicht so heute. Ich richtete alles gemütlich her und ging los. Gehen trifft es allerdings perfekt, da ich Ski, oder besser gesagt fellschonend den gesamten Forstweg die Ski am Rucksack gelassen habe. Allerdings stört mich so etwas nicht, es waren auch nur 20 Minuten. Anscheinend hatten Forstarbeiter den Weg tags zuvor geräumt.
Ab der Abzweigung war dann allerdings feinster Neuschnee, und davon reichlich. So zog ich die erste Spur in den Wald. Erst dem Weg folgend bis ans Ende zum Plateau, dann links hinauf Richtung Gipfel. Für diese 400 Höhenmeter machte ich wenig Umwege und legte die Spur entsprechend kurzweilig an. Schließlich wollte ich sie ja nochmals nutzen. Am Ende des letzten schönen Hangs machte ich für mich Schluss, die Querung zum eigentlichen Skidepot ist fahrerisch nicht lohnenswert. Und schon schwang ich meine erste Abfahrt hinab. Ein wahres Vergnügen bot sich mir, im Sonnenschein über den Wolken diesen Hang zu befahren. Am Ende bog ich dann in den Wald ein. Der Schnee war immer noch genial, nur leider nicht die Sicht. Also fetzte ich zwischen den Bäumen hindurch bis zu meiner Aufstiegspur. Felle wieder dran und wieder hoch.
Unterwegs überholte ich dann den ersten Nachzügler - er hatte etwas mit meiner Spur zu kämpfen, wollte aber anscheinend keine eigenen Anlegen. Ich ging wieder bis zur gleichen Stelle wie schon zuvor. Diesmal fuhr ich jedoch die Sonnenseite der Scheinbergspitze hinunter. Eine schöne Schneise zwischen den Latschen. An einem flacheren Punkt angekommen zog ich abermals die Felle auf und ging wieder zu dem gleichen Punkt hinauf.
Den ersten Nachzügler traf ich dort gerade, als auch er sich für die Abfahrt bereit machte. Ich bot ihm an, sich meiner nächsten Abfahrt anzuschließen, wenn er einen kurzen Gegenanstieg in Kauf nähme. Er nahm dankend an. Diesmal ging es den ersten Hang wieder hinunter, jedoch auf der Südseite, um an dessen Ende in die steilere Südflanke abzubiegen und auch hier die wieder die erste Linie des Tages in den Berg zu malen. Nun ging es an den schon angekündigten Gegenanstieg. Ich spurte wieder hinauf, meine Begleitung fuhr allerdings ab der ersten Möglichkeit schon hinab ins Tal wohingegen ich zum Vierten und letzten Mal zu meinem Skidepot ging. Ich überholte noch 3 weitere Skitourengeher und sah eine kleine Gruppe, die versuchte, zum Gipfel zu gelangen. Es sah nicht sehr erfolgsvorsprechend aus, da relativ viel Schnee auf den steilen Felsen lag und sie nicht wirklich gut vorankamen.
Ich fellte das letzte mal ab und fuhr neben meiner ersten Spur hinab und konnte im Wald sogar noch besagte Begleitung einholen. Wir wedelten bis zum Forstweg und auch auf diesem noch einige Meter hinab, bis wir dann die Ski abschnallten und zum Parkplatz trugen.
Scheinbergspitze 01.01.2019
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