Teufelstättkopf & Laubeneck 04.01.2018

Stürmisch, Schneefall, wenig Sicht - beste Voraussetzungen für die Westentasche. Ihr denkt euch jetzt bestimmt "Nicht schon wieder der Teufelstättkopf", aber doch. Er bietet einfach bei zweifelhaften Verhältnissen viele Optionen, um das Beste aus dem Tag zu machen.
Heute gab es dazu noch eine tolle Begleitung in Form von Thomas. Wir hatten unsere Touren auf Straka schon des Öfteren gegenseitig kommentiert und heute gemeinsam die Runde gestartet. Vielleicht hätte ich vorher mal seine Strava-Segmentzeiten anschauen sollen, aber so wurde es für ihn etwas meditativer. Los ging es gegen 9 am Parkplatz in Unterammergau und nach 1,5h Stunden standen wir am Gipfel des Teufelstättkopf. Eine Aussicht war standesgemäß nicht vorhanden und wir verweilten nicht lange. Am Abzweig ins Kar schnallten wir die Ski an und düsten das Kar hinab und als weiteres Schmankerl heute noch weiter durch den Wald bis hinunter zur Lichtung mit dem Forstweg. Leider ist durch den Windbruch di Abfahrt nicht mehr ganz so flüssig wie noch letzte Saison. Der optimale Weg muss noch gefunden werden.
Jetzt schnell wieder die Felle drauf und ab nach oben. Das Laubeneck war das nächste Ziel. Eigentlich war die Motivation ein wenig geschwunden, den Gipfel noch mitzunehmen, aber wir rafften uns auf und Thomas spurte hoch, als wäre es keinerlei Anstrengung. Vielen Dank dafür.
Nach der Hälfte schauten wir etwas skeptisch auf den Gipfelhang, etwa 150 Höhenmeter doch noch sehr latschendurchsetzt. Entweder wuchsen sie den Sommer über wahnsinnig in die Höhe oder es fehlt einfach noch ein Meter Schnee. Nach kurzer Abstimmung entschieden wir uns aber, den Latschen Auge in Auge gegenüberzustellen und stapften noch bis zum Gipfelkreuz. Die Belohnung kam auch prompt in Form von ein paar kurzen Sonnenstrahlen.
Nichtsdestotrotz war es bitterkalt und wir sputeten uns, abzufahren. Wir kamen sogar recht gut hinunter und eilten direkt die wunderschön geneigte Rinne an. Hier ist die erste Spur immer etwas ganz Feines. Eine geniale Abfahrt mit einer kurzer Sprungeinlage, da wir einen senkrecht abfallenden Graben überwinden mussten (auch hier fehlt der Meter Schnee) führte uns wieder ans Ende des Teufelstättkopfkar.
Ein letztes Mal nun wieder auffüllen und die 300 Höhenmeter in gut 20 Minuten hinauf. Jetzt lag uns das Pürschlingkar und der Kurztalgraben zu Füßen und wir sausten auch hier nochmal in einem unversperrten Bereich hinunter.
Nach guten 4h Stunden und 1600 Höhenmetern waren wir zurück am Parkplatz und erfreuten uns nochmals an der guten Tour, die wir gemeinsam erleben durften.​​​​​​​

Die Aktivität könnt ihr auf Strava anschauen.
Teufelstättkopf & Laubeneck 04.01.2019
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